The Story of PlugVan

Die Idee

PlugVan entstand 2017 aus einem Geistesblitz nach dem Besuch der weltgrößten Campingmesse: Warum kaufen so viele Leute Campingfahrzeuge (99,5% Diesel!) und nutzen sie dann nur ein paar Wochen im Jahr für diesen einen Zweck? Warum nicht vorhandene leere Transporter bei Bedarf schnell zu Campingbussen umbauen – und wieder zurück? Die Lösung: vollständige Trennung von Innenausbau und Basisfahrzeug. Die Idee für das PlugVan Wohnmodul war geboren!

Erste Versuche

Zurück in Berlin haben wir für die ersten Versuche zunächst einen einfachen Holzrahmen mit einklappbarem Fahrwerk gebaut. Damit haben wir uns erstmal einen Überblick über die Dimensionen verschafft und das Konzept mit TÜV und DEKRA und ein paar „alten Hasen“ aus der Branche diskutiert.

Der Prototyp

Danach machte sich ein Team von Produktdesignern ans Werk unsere Ideen in ein echtes Produkt zu verwandeln. Mit einem Prototyp wollten wir zeigen, dass es möglich ist, ein selbsttragendes Modul zu bauen, das einen vollwertigen Wohnmobilausbau enthält und das von einer Person leicht und schnell in einen leeren Kastenwagen geschoben und wieder entfernt werden kann und dessen Innenraumkonfiguration veränderbar ist. Wichtige Anforderungen waren zudem, dass dieses Modul mit jedem Kastenwagen der 3,5-Tonner-Klasse einsetzbar sein sollte. Zudem sollten keinerlei Änderungen am Fahrzeug notwendig sein. Besonderen Wert haben wir auch auf die verbauten Materialien gelegt. Der PlugVan soll sich nicht nur vom Konzept, sondern auch von der Haptik und dem Design vom bisherigen Angebot abheben. So ist unser Prototyp entstanden, der pünktlich zur Messe CMT2019 fertiggestellt wurde.

Der erste Messeauftritt

Eine der größten Urlaubsmessen und Caravan-Ausstellungen ist die CMT, die jedes Jahr im Januar in Stuttgart stattfindet. In 2019 waren wir mit unserem PlugVan Prototypen dabei und haben das Feedback der Messebesucher eingesammelt. Das Konzept und das Design vom PlugVan kamen dabei sehr gut an: „endlich mal was Innovatives“ haben wir oft gehört.

VOM PROTOTYP ZUR SERIE

Nach der Messe haben wir Dutzende Ideen und Verbesserungswünsche sortiert und lassen vieles davon in die Serie einfließen. Beispielsweise wurde die Bettlänge auf genau 2 Meter verlängert und einige Ecken entschärft. Bereits vor der Messe war klar, dass wir für die Serie noch Gewichtsoptimierung betreiben würden. Auch stand bereits fest, dass unser Serienprodukt insbesondere in Bezug auf Ladungssicherung im Fahrzeug und den Be- und Entladevorgang noch von einer renommierten Prüforganisation geprüft werden sollte. Dafür haben wir eine renommierte Prüforganisation als guten Partner gefunden.