5 Tipps für noch mehr Nachhaltigkeit beim Campen

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Camping bedeutet naturnahes Reisen und viele Abenteuer und Erlebnisse im Grünen. Gleichzeitig zählt der Camping-Urlaub als eine der nachhaltigsten Art zu Reisen. Aber auch dieser Urlaub kannst du mit einigen einfachen Tricks noch nachhaltiger gestalten. Denn Nachhaltigkeit ist in vielen Bereichen unseres Lebens schon fest etabliert, beim Reisen wird aber ab und zu noch das ein oder andere Auge zugedrückt. Mit den folgenden Tricks wird dein nächstes Camping-Abenteuer noch ökologischer und umweltfreundlicher!

Ausbau eines Kastenwagen zum Wohnmobil

1. Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Zunächst muss festgelegt werden, wie gecampt werden soll. Da ist es nötig als Erstes die Grundsatzfrage geklärt werden: Zelt oder Camper? Wer sich für das Zelt entscheidet, hat viele Möglichkeiten, seinen Urlaub so nachhaltig wie möglich zu gestalten. So kann die An- und Abreise mit dem Zug, dem Fahrrad oder durch entspannte Wanderungen zurückgelegt werden. Wer mit dem Camper unterwegs ist, entscheidet sich für die vielleicht flexiblere, motorisierte Variante. Aber auch das bedeutet nicht gleich, dass der Camping-Urlaub dadurch nicht nachhaltig ist. Alles beginnt bei der richtigen Vorbereitung des eigenen Wohnmobils, Wohnwagens oder Kastenwagens! Je weniger Gewicht du in deinen Camper einlädst, desto weniger Sprit verbraucht dein rollendes Zuhause und sparst gleichzeitig auch etwas Geld beim Tanken. Gewicht kann schon ganz einfach durch weniger Kleidung gespart werden, also wirklich nur das Mitnehmen, was wirklich gebraucht wird. Es gibt auch super nachhaltige Möglichkeiten, seine Wäsche unterwegs oder auf dem Campingplatz zu waschen. Genauso kannst du auch deinen Lebensmittelvorrat, den du von Zuhause mitbringst, reduzieren und den Großteil vor Ort kaufen. Da kaufst du gleich regional und kannst neue Dinge ausprobieren und entdecken! Gerade der regionale Einkauf von Lebensmittel beim Bauern um die Ecke bringt eine große Vielfalt mit sich und hat einen kurzen Transportweg hinter sich. Gleichzeitig werden regionale und kleine Produzenten unterstützt. Ähnliches gilt beim Kauf von kleinen Souvenirs für die Verwandtschaft zuhause. Eine echte Erinnerung an die Reise muss am Ort des Geschehens hergestellt und in kleinen Geschäften gekauft werden.

Gewicht kann auch durch die Wassertanks gespart werden. Füll den Frischwassertank einfach erst auf dem Campingplatz oder deinem Stellplatz auf und leere den Abwassertank vor Abfahrt wieder. Da geht eine Menge Gewicht verloren!

Zur Vorbereitung gehört auch die Auswahl des richtigen Campingplatzes oder Stellplatzes. In einigen Ländern Europas ist das Freistehen oder auch Wildcampen möglich. In Deutschland kann durch die richtige Wahl des Campingplatzes eine ökologische Entscheidung getroffen werden. Viele nachhaltige Plätze erkennst du an dem Label „Ecocamping“, eine Initiative für ökologisches Camping. Um ein solches Label zu erlangen, muss der Campingplatz spezielle, nachhaltige Kriterien zum Beispiel bei der Strom- und Wärmeerzeugung erfüllen. Alle Campingplätze mit diesem Label findest du hier.

PlugVan macht aus deinem Kastenwagen einen flexiblen Camper

2. Ressourcen richtig sparen

Wasser sparen beim Camping ist doch kaum mehr möglich? Natürlich kann auch im eigenen Camper bzw. auf dem Campingplatz Wasser gespart werden. Etwas kürzer duschen, den Abwasch sammeln, mit wenig Wasserverbrauch spülen und Wasser nicht einfach laufen lassen. So einfach lässt sich überall aber vor allem in Ländern, in welchen Wasser eine knappe Ressource ist, noch etwas mehr Wasser sparen.  

Auch beim Thema Strom gibt es einige Möglichkeiten diesen zu sparen oder effizient zu erzeugen. Zunächst ist Camping ja irgendwie auch eine Auszeit von allem, was ein Bildschirm ist – finden wir! Also Handy, Laptop etc. einfach mal eine Zeit lang zur Seite legen und Akku sparen. Wenn dann doch mal geladen werden muss, am besten während der Fahrt. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du dir auch eine kleine Solaranlage auf dem Dach des Campers installieren lassen. So kann die Bordbatterie mit umweltfreundlichem Strom gefüttert werden. Übrigens können mit energiesparenden LED-Leuchten noch weitere Punkte eingespart werden.

3. Der richtige Umgang mit dem bisschen Müll

Je weniger Müll desto besser! Beim Einkauf kannst du ganz einfach auf unverpackte Lebensmittel oder Lebensmittel in nachhaltigen Verpackungen wie Pappe achten. Plastiktüten nutzt ja eh keiner mehr beim Einkaufen, oder? In Ländern, wo Leitungswasser trinkbar ist, lohnen sich die eigenen wiederverwendbaren Flaschen anstelle von den täglich neuen PET-Flaschen. Frischhaltedosen oder Schraubgläser sind die perfekte Lösung für die Pausensnacks für unterwegs und angefangene Lebensmittel können so für den nächsten Tag verpackt werden. Für das Frühstück am Morgen und die gekochten 3-Gänge Menüs zum Abend kann schönes Camping Geschirr oder auch das aussortierte Geschirrset von Zuhause verwendet werden, was mit einem schnellen Abwasch jeden Tag genutzt werden kann.

4. Biologisch abbaubare Artikel nutzen

Gerade beim Campen in der freien Natur, aber auch auf dem Campingplatz sind biologisch abbaubare Hygiene- und Küchenprodukte das A und O! Die Schadstoffe in herkömmlichen Shampoos und Co. gelangen über das Abwasser in die Natur. Mit speziellen Seifen und Spülmitteln kann dies ganz einfach verhindert werden. Verschiedene Anbieter produzieren ökologisch abbaubare Hygienemittel und Spülmittel, die auch beim Wildcampen der Umwelt nicht schaden. So kannst du übrigens auch Wasser sparen und dich ganz einfach beim Baden im See waschen oder dein dreckiges Geschirr ohne eine Schadstoffbelastung abwaschen.

Fahrräder passen ganz einfach vor das Wohnmodul

5. Das nächste ökologische Camping-Abenteuer mit Rad kann kommen

So gut vorbereitet kann die nächste Campingreise auf jeden Fall kommen und die Vorfreude steigt schon etwas!

Zu guter Letzt lohnt es sich auf jeden Fall auch, die Fahrräder mitzunehmen! So sind einige Ausflüge in die Natur schon vorprogrammiert und kurze Wege z.B. in den Supermarkt oder zum Bäcker lassen sich dann ganz einfach und auch richtig ökologisch ohne den Camper zurücklegen! Mit wenigen kleinen Tricks kannst du also Camping im Van oder Wohnmobil noch nachhaltiger gestalten und tust dabei auch einiges für dich selber und die Menschen vor Ort!

Also ran an den Laptop oder die gute alte Karte und plane deine nächste Route bei der du unsere nachhaltigen Tricks ausprobieren kannst!

Hast du noch weitere Tipps für noch mehr Nachhaltigkeit beim Campen? Schreib sie uns gerne in die Kommentare!

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